Schulferien

Vielleicht fragt sich jetzt mancher, was denn die Homöopathie mit den Schulferien zu tun hat. Bei vielen Eltern und vielleicht auch Schülern stellen sie möglicherweise eine Zensur dar. Es wird Rückschau gehalten auf das vergangene Schuljahr, wie ist es gelaufen, wo gab es Probleme?

Nicht immer sind die Noten zufriedenstellend, es gibt Zweifel, ob der Schultyp für das eigene Kind geeignet ist, ob es vielleicht noch zu unreif ist, eine Aufmerksamkeitsstörung, eine

Rechtschreibschwäche oder auch nur Unlust vorliegt. Auf jeden Fall fühlen sich die Eltern gefordert: sie möchten ihren Kindern eine gute, fundierte Ausbildung ermöglichen und sind beunruhigt wenn sie erfahren, dass es Schwierigkeiten gibt. Unser Schulsystem ist häufig nicht dazu ausgelegt, auf die individuellen Begabungen und Bedürfnisse der einzelnen Schüler einzugehen.

Hier kann eine homöopathische Behandlung ansetzen. Im Anamnesegespräch erfragt der Therapeut, welche Probleme anliegen. Wird der Schüler von der Lehrerseite genauso wahrgenommen wie zuhause? Wird zu viel erwartet, ist der Leistungsdruck zu groß? Reagiert er mit morgendlichen Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder ständiger Müdigkeit? Gibt es Rivalitäten mit den Geschwistern? Wichtig ist, behutsam im Gespräch einen Überblick zu erhalten, um anschließend auf Grund der körperlichen und geistig-seelischen Symptome das homöopathische Mittel zu verordnen, das für diesen Zustand am wirkungsvollsten hilft.

Der Schüler kann bestärkt werden, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln, um in sein seelisches Gleichgewicht zu gelangen. Daß er lernt, seine Ängste und Frustrationen abzubauen, um dem Schulalltag besser gewachsen zu sein. In der Lage ist, sich zu konzentrieren, gewissenhafter dem Unterricht zu folgen und dadurch seine Aufgaben zufriedenstellend zu erledigen.

Es kann aber auch sein, dass sich im Laufe der Behandlung herausstellt, dass dieser Schultyp  ungeeignet ist und er deshalb Probleme hat. Nicht immer sind es nur bessere Noten, die eine Schulsituation entschärfen. In der homöopathischen Therapie geben wir das Mittel, das den Schüler in seiner Gesamtheit begreift. Manche Kinder brauchen die Umwege, um sich zu entwickeln. Oder mehr Hilfestellung und Ermunterung von den Eltern. Es gibt kein einheitliches Konzept. Wir lernen das liebevolle Hinsehen und Annehmen der uns Anvertrauten. Es erfordert Geduld, Einfühlung und Achtung, von seinen eigenen Vorstellungen wegzugehen und offen zu sein für neue Gedanken und Wege. So wächst Verantwortlichkeit: bei den Eltern ebenso wie bei den Kindern.

Nehmen wir das neue Schuljahr auch als Beginn war, indem wir mit Sorgfalt den schulischen Weg unserer Kinder beobachten, begleiten und wenn nötig, korrigieren.

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