Mein Lichtweg

Mich hat die Corona Zeit etwas verstummen lassen. Eine langjährige, liebe Patientin meinte gestern: Frau Bobrik, ich schaue auf Ihre Seite, Sie haben schon länger nichts mehr geschrieben…ich lese das so gerne. Das war der Anstoss zu diesem Artikel:

Mein Lichtweg. Diese Formulierung kam mir im whatsapp Ausstauch mit einem Patientenpaar aus Chile. Ich möchte diesen Weg gleich erklären.

Zuerst danke ich meinen Patienten für ihr Vertrauen und ihre Bereitschaft, mit mir über ihr Befinden zu sprechen und was die Maßnahmen, die ständig verschärft werden, bewirken.

Es gibt doch nichts in der Welt, das ohne Sinn geschieht, auf jeden Fall ist das meine Ansicht. Doch welcher Sinn steckt hinter diesem Irrsinn, den wir seit einem Jahr erleben? Oder besser ausgedrückt, der sich jetzt so offen zeigt, denn Ansätze dazu gab es vorher immer wieder. Nur, wir verschlossen unsere Augen davor, weil es uns doch gut ging.

Die homöopathische Ausbildung und die immerwährende Beschäftigung damit hat mich gelehrt, ganzheitlich zu denken und zu fühlen. Nicht nur an der Oberfläche zu bleiben mit meinen Gedanken.

Was passiert gerade? Sind wir wieder in einem Krieg, der nicht offen mit Waffen ausgetragen wird? Der durch die „Hintertür“ kommt (dieser Begriff ist inzwischen ein gängiger geworden…)? Bei Kriegen geht es immer um Macht, um Besitzanspruch.

Ich überlege: was ist mir wichtig? Was wünsche ich für mich, für meine Kinder und Kindeskinder, für alle Menschen? Ein Bewusstsein, das offen ist für Mitmenschlichkeit, Liebe und Freiheit. Ein Bewusstsein, das alle anderen Lebewesen, auch die Tiere, die Natur, respektiert und versucht, diese zu schützen. Davon waren wir schon vor der „P(l)andemie“ weit entfernt. Jetzt ist all dies sichtbar geworden, es hat sich offenbahrt.

Es wird aber die Zeit kommen, wo dieses Bewusstsein nicht nur bei den jetzigen Mahnern zu finden ist, sondern viel mehr Menschen Zugang dazu haben werden. Wenn sich die Spreu vom Weizen getrennt hat.

Der Lichtweg kann und muss der von vielen Menschen sein und werden, im Bewusstsein bleiben, diese dunkle, bleierne Zeit zu überwinden und der Angst und Panik keinen Raum zu geben, sondern sich mit lichtvollen Gedanken mit unserem göttlichen Selbst verbinden.

Vor einigen Jahren bin ich den Jakobsweg gegangen, ich hatte das Ziel, durchzuhalten und in Santiago de Compostela anzukommen. Jeden Schritt zu gehen, mir keine Erleichterung zu verschaffen, indem ich z.B. ein Stück mit dem Bus fahre, war oberstes Prinzip. Dieser Weg hat mich stark gemacht, hat mich in den Stunden des Wanderns innerlich näher zu mir gebracht.

So stelle ich mir den Lichtweg vor: das Ziel im Auge behalten, ganz gleich, was noch kommt, nicht davon abzuweichen und innerlich daran wachsen.

Das wünsche ich allen, die meinen Artikel lesen. Dafür danke ich.

Nachsatz: Natürlich kann die Homöopathie bei Ängsten oder Mutlosigkeit wertvolle Hilfestellung geben, auch wenn Symptome und ein positiver Test auf den sars Virus festgestellt werden würden.

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